Benjamin Schmidt | Schon immer ein Krüppel

„Schon immer ein Krüppel“? – Der Berliner Autor Benjamin Schmidt veröffentlicht seinen zweiten Roman

benjamin-schmidt-titel-667x1024-01-667x1024Würdest du von dir behaupten, ein Krüppel zu sein? Würdest du über dies sagen, dass du schon immer ein Krüppel warst? Ich habe mir diese Frage gestellt, nachdem ich Benjamin Schmidts Buch „Schon immer ein Krüppel“ vor seiner Veröffentlichung in Ansätzen lesen durfte.

Ich kam nicht umhin, zunächst zu fragen: was ist überhaupt ein „Krüppel“?

Das Wort leitet sich vom mittelniederdeutschen Wort Kröpel ab und bezeichnete ursprünglich einen Menschen der in seiner physiologischen Bewegungsfreiheit dauerhaft eingeschränkt ist. Bis zum Anfang der Dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts war dieses Wort mitnichten so negativ behaftet, wie es das heute ist, war es doch nichts anderes als die Nennung eines körperlichen Merkmals. Zugegeben mit Sonderstellung, aber nichtsdestoweniger schlicht ein wertfreier Begriff.

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„Schon immer ein Krüppel“ liest sich unkompliziert, der Autor nimmt dich an die Hand, um dich in die Welten eines Krüppels zu führen. Trotzdem liegt hier kein wirklich ernstes Buch vor, das sich aus dem Leid speist und Mitleid erwecken will. Im Gegenteil überrascht es mehr mit Humor, der ab und an recht schwarz ist, ohne dabei zur Satire zu werden. […]

Die gesamte Rezension: in unserer Printausgabe Nr. 1 vom September 2016.
Verfasser:
M. Kruppe.
Bildnachweis: Stef Schmidt.

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