„Das Spannende an „Whisky & Sounds“ ist, einen komplett anderen Sinneseindruck zu konvertieren“ – Martin Plütsch im Interview

Martin Plütsch, junger Geraer Gitarrenvirtuose und seit einer Weile Mitglied des „Genuss & Kultur“-Künstlernetzwerkes der Agentur Outbird, wird am 29. 06. 2019 im Salon West in Annaberg-Buchholz handverlesene Single Malts aus vier Regionen dieser Erde in Form seiner musikalischen Interpretationen vorstellen. Ein paar Fragen an Martin:

Hallo Martin, magst Du Dich kurz vorstellen? Wie alt bist Du, was hat Dich zur Musik getrieben, was hat Dich inspiriert?

Sehr gerne. Ich bin der Martin Plütsch, noch 27 Jahre jung. Und zur Musik hat mich gebracht, dass ich noch ganz jung, als 12-, 13-jähriger mit einem sehr guten Freund eine Punkband gründen wollte. Wir hatten zufälligerweise eine Gitarre zuhause rumstehen, weil meine Mutter damals dachte, irgendwer hat vielleicht das Talent, darauf spielen zu lernen. Dadurch hatte ich dann Zugriff aus Instrumente und meine Spielleidenschaft war erwacht.

Welche Stile bevorzugst Du? Spielst Du Klassik, spielst Du Flamenco? Welche Musiker und Komponisten liebst Du?

Ja, vom Stil her triffts das schon ganz gut: hauptsächlich klassische Musik, dann taste ich mich auch an Flamenco und auch Blues ran. Zu meinen Lieblingskomponisten zählen ganz klar Bach, auch Domenico Scarlatti; das sind alles Komponisten, die an der Orgel und am Cembalo großgeworden sind. Ansonsten die typischen Gitarrenkomponisten, populäre Rockmusiker, wenn man so will…

Und wo siehst Du die Verbindung von Deiner Musik zu Whisky, was ist das Spannende für Dich daran? Was ist das Neue an diesem Spielfeld?

Das Spannende daran ist, einen komplett anderen Sinneseindruck zu konvertieren und zum Ausdruck zu bringen. Einen Geschmack, ein Aroma, quasi den Charakter eines Whiskys wahrzunehmen und herauszufinden, welches Musikstück das am Besten ausdrücken könnte.

Salon West

Das heißt, Du interpretierst Whiskys musikalisch bei den „Genuss & Kultur“-Abenden?

Ja genau, so kann man das in Kurzform sagen.

Was war Dein bislang wichtigster oder „größter“ Auftritt?

Da spielte ich im Geraer Rathaus zur Eröffnung der Höhlerbiennale vor versammelter Mannschaft: dem Ministerpräsidenten, der Oberbürgermeisterin und vielen weiteren hochrangigen EntscheidungsträgerInnen.

Letzte Frage: Was hat Dich zu Outbird gebracht, warum bist Du Teil unseres Künstlernetzwerkes?

Über Freunde und Bekannte, die selber meine Auftritte verfolgt haben und mich an Dich weiterempfohlen haben, ja selbst die Kontakte schon geknüpft haben. Das ging dann relativ schnell bis zu unserem ersten Kennenlerngespräch und gemeinsamen Ideen zu Veranstaltungskonzepten.

Vielen Dank für das Gespräch, lieber Martin.

Das Interview führte Tristan Rosenkranz.

Bildnachweise: Adelheid Garschke, Privat.
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