„Es geht mir um existenzielle Grund-Befindlichkeiten: Verlorenheit, Sehnsucht, Geborgenheit, Liebe, Hoffnung und Angst.“ – Franca Bartholomäi im Interview

Bisweilen geraten Bildwerke genau dann in unseren Fokus, wenn ein Buchcover ein Gesicht bekommen soll. So auch bei „Kranz (Letzter Sommer)“, einem Werk der Hallenser Grafikerin Franca Bartholomäi, welches fortan das Cover von René Porschens Roman „Kokon“ ziert – als wäre es dafür geschaffen worden, treffen da doch zwei verspulte Anderswelten aufeinander.

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Die künstlerische Handschrift in Francas Holzstichen beheimatet sich zwischen hoher Symbolhaftigkeit, seltsamen Traumsequenzen und obskuren Chimären, während sich die Matrix, in der wir leben, im düsteren Hintergrund verbirgt. Franca Bartholomäi ist vielfache Preisträgerin, für das „Outscapes“-Magazin wollen wir nun etwas mehr von ihr wissen.

Hallo Franca. Wenn ich mir Deine Arbeiten anschau(t)e, trat bereits zweimal eine verbindende Wirkung zutage: Zum Einen war nichts anderes als „Kranz“ mehr vorstellbar für das Romancover von „Kokon“, zum Anderen glaubte ich mich beim Hören des schottischen Elektronicprojekts „Boards of Canada“ – Zitat WikiPedia: „Der Musik wird eine psychedelische Qualität zugeschrieben, außerdem wird sie oft mit Kindheitserinnerungen und Nostalgie assoziiert“. – direkt in Deine Welten versetzt: verstiegen, ahnungsvoll, ungelöst, etwas düster und endgültig. Leben Deine Werke für sich oder transportierst Du eine Aussage, ein Gefühl mit Deiner Kunst?

Kunstwerke stehen niemals für sich, auch wenn der Künstler, die Künstlerin noch so verschlossen sein mag. Sie treten immer in einen Dialog mit dem Betrachter. Was dieser darin sieht bzw. erkennt, lässt sich bis zu einem gewissen Grade steuern. Oder auch bewusst verunklären.
Ich scheue mich vor allzu plakativen Arbeiten, bei denen auf dem ersten Blick klar ist, hier geht es um dieses oder jenes. Insofern will ich keine Aussage transportieren, aber Gefühle durchaus. Es geht mir um, wenn man so will, existenzielle Grund-Befindlichkeiten: Verlorenheit, Sehnsucht, Geborgenheit, Liebe, Hoffnung und Angst. Und immer wieder um das kindliche Staunen, dass alles so ist, wie es ist. Ein Staunen, das mitunter auch in Grausen umschlagen kann.

Auf „Boards of Canada“ bin ich erst durch Dich aufmerksam geworden. Aber das passt von der Stimmung her ganz gut.
Meine musikalischen Schutzheiligen sind Current 93. Dieses groß angelegte Band-Projekt um den britischen Künstler David Tibet begleitet mich schon seit vielen Jahren und hat meine Arbeit von Anfang an atmosphärisch beeinflusst.

Du selbst sagst, dass Du beim Arbeiten noch immer das kleine Kind bist, welches sich seine eigene Welt erschafft und von Pferden gegen das Böse aus Fernsehern, Lautsprechern und Hausschuhen verteidigt wird. Das wirft die Frage nach dem therapeutischen Gehalt Deines künstlerischen Schaffens auf…

Therapeutisch würde ich es nicht nennen, das klingt so negativ. Das würde ja einen zu behandelnden Defekt voraussetzen.

In meiner Kindheit hatte ich mir eine ausgeprägte, geradezu kosmologische Fantasiewelt aufgebaut, die von Vogelmenschen beherrscht und von Pferden bewacht wurde. Diese empfand ich nie als Flucht oder Kompensationen, so wie ich auch heute meine Kunst nicht als Kompensation empfinde, sondern als lustvolle Erweiterung der Realität.

Ich habe das Kindsein als sehr schön und intensiv erlebt. Nicht immer heile Welt, aber irgendwie wahrhaftig. Den Übergang zum Erwachsenen empfand ich als schmerzlich, er kam zur Unzeit.

Überhaupt die Zeit – bei mir dreht sich alles darum. Die Zeit ist sowohl das Grundthema wie auch die Hauptzutat meiner Arbeiten. Nicht dass ich die Zeit an- oder aufhalten möchte oder dass ich an ihrem Vergehen verzweifle, nein, ich möchte sie einfach nur ein bisschen verlangsamen. Die Technik des Holzschnitts schafft an sich schon eine gewisse Entschleunigung. Aber ich stelle die Platten zwischendurch immer auch weg. Diese Pausen sind notwendig, sie sind ein Teil meiner Arbeitsweise, um den Blick stets frisch zu halten.
So gesehen ist es vielleicht eine Therapie im gnostischen Sinne: Ich versuche die Welt, die ich oft als ungerecht und sinnentleert empfinde, für mich im Kleinen zu ordnen und mit Bedeutung zu erfüllen.

Wenn Du aus einer nahezu ausnahmslos doppelbödigen Welt heraus Deine Werke ersinnst, schaffst und vorstellst, wie gut versteht der Betrachter die religiösen oder mythologischen Zusammenhänge und kunstgeschichtlichen Anleihen? Fühlst Du Dich verstanden oder gibst Du die Deutungshoheiten – beispielsweise bei Vernissagen – an den Betrachter ab?

Ich habe nicht den Anspruch „verstanden“ zu werden, jedenfalls nicht in einer Weise, wie das bei Texten, respektive Gebrauchstexten, der Fall ist. Bilder sprechen ihre eigene Sprache, die sich nur unzulänglich in Worte übertragen lässt. Das „Verstehen“ funktioniert eher auf einer emotionalen, stimmungsmäßigen Ebene, über Erinnerungen und Assoziationen. Das ist natürlich abhängig vom kulturellen Hintergrund des Betrachters, ich meine, ob die Querverweise, die ich einbaue, überhaupt als solche erkannt werden. Manchmal gebe ich einen kleinen Wink durch die Wahl des Titels – wie z.B. bei dem großen Holzschnitt „IRRLICHTER (Die Versuchung)“ von 2019, was natürlich auf die Versuchung des Hl. Antonius anspielt, ein gängiges Motiv des (späten) Mittelalters, Stichwort Hieronymos Bosch oder Matthias Grünewald. Damals war die Heimsuchung von Teufeln und Dämonen noch etwas sehr Reales. Heute vielleicht auch. Aber die Teufel und Dämonen sind andere.

„Irrlichter (Die Versuchung)“

Mich persönlich fasziniert der Spannungsbogen, auf dem Deine Kunst sich bewegt. Du sagst, vieles in Deinen Arbeiten lässt sich besser erklären und hinsichtlich der Rätselhaftigkeit einordnen, wenn man weiß, dass Du die Musik von Current 93 sehr magst, ihre rätselhaften Texte und ihren Mix aus rührender Zartheit und mitunter brutaler Rauigkeit, klassischen und experimentellen Elementen. Auf der anderen Seite gab es unter anderem Ankäufe für die Kunstsammlung des Deutschen Bundestages. Bist Du – gewissermaßen – eine Wandlerin zwischen den Welten?

Das klingt lustig, wenn man das so in einem Atemzug nennt. Wie kommt man von Current 93 zum Bundestag? – Das sind natürlich zweierlei Ebenen. Current 93 ist für mich eine wichtige Inspirationsquelle, ein Teil der Sphäre, aus der meine Bilder kommen. Das andere ist die profane Berufspraxis, die Welt, in die meine Bilder gehen. Hätte mich David Tibet gefragt, ob ich mal mit ihm auszustellen möchte, dann hätte ich das natürlich auch gern gemacht. Aber man muss halt nehmen, was man kriegt (zwinker, zwinker).

„Wandlerin zwischen den Welten“ trifft es dennoch sehr gut. Nicht nur bezogen auf den genannten Aspekt. Mich interessieren (scheinbar) unvereinbare Extreme und das, was dazwischen vielleicht doch möglich ist – mit ein bisschen Fantasie bzw. hinter dem Schleier der oberflächlichen Wahrnehmung, also der Zwischenzustand zwischen Kind und Erwachsenem, zwischen Mensch und Tier, zwischen Mann und Frau.

Dass die meisten Deiner Werke ihren Ursprung in Deiner Kindheit haben, heißt im Umkehrschluss, dass Du ein starkes Erinnerungsvermögen daran besitzt?

Absolut! Und manchmal ist das auch ein Fluch. Bei mir funktioniert die Löschfunktion nicht. Mein Kopf ist voller zum Teil uralter Bilder und Eindrücke, die irgendwie immer mitlaufen. Aber letztlich ist das auch der Fundus, aus dem ich schöpfe. Ich hatte wie schon gesagt als Kind eine überbordende Fantasiewelt, die ich mit der Begeisterung einer „Seherin“ aufzeichnete. Von dieser „Offenbarung“ zehre ich noch heute.

Doch wenn ich Einkaufen gehe, zweifle ich manchmal an meinem Erinnerungsvermögen! Nicht selten vergesse ich genau das, weswegen ich eigentlich losgegangen bin.

Woher kommt die ausgeprägte psychedelische Note? Bisweilen glaubt man sich ja ähnlich unheilschwanger fasziniert wie von Sequenzen eines David Lynch-Films.

Ich empfinde meine Arbeiten nicht als unheilschwanger. Die Reduktion auf Schwarz-weiß lässt sie ein bisschen spröde und verschlossen wirken. Sie sind eben nicht bunt, sie biedern sich nicht an. Auf irgendeine Weise finde ich sie sogar witzig. Oft muss ich schmunzeln, wenn ich arbeite. Aber Kafka soll ja seine Texte, die auf die meisten Leser düster und beklemmend wirken, auch lustig gefunden haben.

„Die Träume der weißen Katze (Marcs Katze)“

Für mich spielen Träume eine große Rolle. Seit meiner Jugend führe ich Traumtagebuch. Die spezielle Bildsprache der Nachtträume hat meine Arbeiten stark beeinflusst, dieser anarchische Mix aus nachvollziehbaren und völlig schrägen Elementen.

Für Dich stand ziemlich früh fest, dass Du etwas mit Kunst machen oder Tierärztin werden willst. Letztlich hast Du Dich gegen Tierärztin entschieden…

…weil ich niemals ein Tier aufschneiden könnte, auch nicht für dessen Heilung. Also dann doch lieber Kunst. Anfangs war nicht ganz klar, welche Richtung: Malerei, Plastik oder etwas Angewandtes? Ich begann in Halle an der Burg Giebichenstein Glas/Keramik-Design zu studieren, merkte aber bald, dass aus mir nie und nimmer eine Designerin werden würde. Schon nach einem Semester wechselte ich in den Fachbereich Glas der Fakultät Kunst. Dort machte ich meinen ersten Holzschnitt und merkte sofort, das ist es! Das ist meine ureigene Sprache, nach der ich immer gesucht habe, woraufhin ich nach einem weiteren Semester in die Druckgrafik wechselte.

Verschiedene KünstlerInnen aus dem Umfeld unseres Verlages haben an der Burg Giebichenstein studiert, auch Tobias Gellscheid und Christoph Liedtke. Ist Halle eine sehr aufgeschlossene Stadt? Wirkt sich die Burg Giebichenstein nicht zwangsläufig als starker Motivator auf die Stadt oder gar Region aus?

Die beiden Kollegen kenne ich natürlich und schätze sie sehr. Tobi hat wie ich Druckgrafik bei Prof. Thomas Rug studiert.
Verglichen mit anderen Kunstmetropolen wie Berlin oder Leipzig ist Halle eher ruhig, um es mal ganz vorsichtig auszudrücken. Das kann man als Manko sehen, aber auch als Pluspunkt: Überschaubar, aber gediegen. In Halle gibt es keine echten, kommerziellen Galerien. Deshalb fehlt der wirtschaftliche Drive. Aber auch das hat seine guten Seiten. Es gibt viele ambitionierte Projekte von Künstlern für Künstler. Inhalt und Qualität steht im Vordergrund. Last but not least ist Halle, eben weil nicht dieses permanente Überangebot an Veranstaltungen lockt und brodelt, ein guter Ort zum konzentrierten Arbeiten.

Welche Funktion und Auswirkung haben Stipendien wie das der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt für den Weg eines Künstlers?

Stipendien und Preise sind für die meisten Künstler ein wichtiges finanzielles Standbein, neben Verkäufen und einem kleinen Job, bestenfalls einem Lehrauftrag.
Zudem sind die Aufenthaltsstipendien wie das fürs ICSP in New York oder fürs Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf eine großartige Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und Ideen auszutauschen. Aber so schön das auch ist, es hat auch Schattenseiten. Zumindest für mich. Ich kam irgendwann mit dem ewigen Unterwegssein nicht mehr zurecht. Es tat mir nicht gut. Mein Arbeit litt darunter, weil ich vielleicht doch ein bisschen mehr Ruhe brauche als andere. Aber das ist sicher etwas sehr persönliches. Grundsätzlich ist es gut und wichtig, dass es solche Begegnungsstätten gibt.

„Sonnenblume“

Wo siehst Du Dich und Deine Kunst in zehn Jahren?

Schwierige Frage. Man sagt Künstlern zwar eine prophetische Gabe nach, aber hellsehen kann ich leider nicht. Oder zum Glück. Wenn ich zurückblicke auf die letzten 20 – 25 Jahre, dann ist mein Schaffen von großer Kontinuität geprägt: Ich habe immer Holzschnitt gemacht, immer schwarz-weiß, immer figürlich-gegenständlich. Es gab Phasen, da war die Formensprache etwas expressiver, mal war sie comicartiger. Aber die Grundstimmung war immer die gleiche. In den letzten zwei-drei Jahren habe ich die Holzplatten mitunter nicht mehr gedruckt, sondern als Unikat, quasi Relief belassen. Kann sein, dass ich das in Zukunft noch stärker ausbaue – oder den dezenten Einsatz von Farben. Wobei Schwarz und Weiß jedoch immer dominant bleiben sollen bzw. werden.

Trotz einiger Erfolge, machen wir uns nichts vor, bin ich keine von den ganz Großen. Ich habe noch immer keine Galerie gefunden, die mich am Kunstmarkt vertritt, und meine Werke haben es noch nicht in die einschlägigen Sammlungen und Museen geschafft. Ich glaube nicht, dass es in Zukunft leichter wird.

Schon seit einer Weile beobachte ich eine zunehmende Fokussierung auf digitale Medien, im Alltag wie in der Kunst. Bedingt durch die Corona-Pandemie hat dieser Trend hin zu berührungslosen, „cleanen“ Ausdrucksformen sogar noch mal an Auftrieb gewonnen. Schwer zu sagen, was das für Künstler und Künstlerinnen bedeutet, die in den traditionellen Techniken zu Hause sind. Kann sein, dass man unfreiwillig in eine altmodisch-verstaubte Ecke geschoben wird, kann aber auch sein, dass dadurch der Gegenstand Bild oder Druckgrafik eine ganz neue, quasi rebellische Aufwertung erfährt.

Letzte Frage: Wie schätzt Du neben den allzu bekannten Risiken der derzeitigen Corona-Krise die Chancen ein, dass damit etwas Bereinigendes, Neuordnendes einher gehen könnte? Wie gefährdet ist die Welt freischaffender KünstlerInnen, welche Hilfen existieren?

Im Moment sehe ich vor allem die Probleme! Ich hätte im Mai in Leipzig zum Wave-Gothic-Treffen ausstellen sollen. Das war schon lange ein „Herzenswunsch“ von mir, gewissermaßen „back to the roots“. Aber das WGT wurde, soweit ich weiß, abgesagt, die Ausstellung auch – wie überhaupt viele Projekte, die jetzt einfach geplatzt sind oder auf der Kippe stehen. Die Unsicherheit ist belastend.

Dass man mal drei Monate nichts einnimmt, ist für einen Künstler nichts Ungewöhnliches. Das ist die Realität. Ich versuche so zu „wirtschaften“, dass ich das abfedern kann. Stichwort Sparsamkeit. Aber was, wenn die Krise länger anhält? Denn wo wird immer zu erst gespart? An der Kultur.

Die von der Politik zur Verfügung gestellten Hilfen sehe ich eher kritisch. Zum einen weil sie ausdrücklich keine Kompensation der ausgefallenen Einnahmen darstellen, sondern lediglich der Liquiditätserhaltung dienen sollen. Für viele mag das lebensrettend sein, aber es ist realitätsfern.
Und letztlich ist jede Hilfe auch eine Form der Abhängigkeit. Wenn man das Kleingedruckte liest (falls man das Bürokratendeutsch überhaupt versteht), kann einem Angst und Bange werden. Für mich (und für viele andere Freiberufler wahrscheinlich auch) ist die Selbständigkeit mehr als nur eine Berufsform. Sie ist eine Lebensphilosophie. Die Situation müsste schon absolut ausweglos sein, bevor ich mich von einem Amt abhängig mache.

Die Chance könnte jetzt darin liegen, dass endlich ein Bewusstsein (und eine Wertschätzung) dafür geschaffen wird, wie Solo-Selbständige arbeiten und leben. Jahrelang wurden Ich-AG und Existenzgründung gefördert, um die Arbeitslosenzahlen zu drücken. Diese kleinen Ein-Mann- bzw. Ein-Frau-Unternehmen, zu denen letztlich auch freischaffende Künstler zählen, arbeiten in der Regel hart und leben am Limit, aber sie liegen dem Gemeinwesen nicht auf der Tasche. Mit Erschrecken stelle ich immer wieder fest, dass normale Angestellte – so auch unsere Behörden – überhaupt keine Vorstellung davon haben, wie ein solches Leben funktioniert und mit welchen Zahlen da hantiert wird.

Aber ich fürchte, durch die Corona-Krise gewinnen unselige Trends an Fahrt, die sich schon seit Längerem angedeuten und die ein Leben abseits des gesellschaftlichen bzw. wirtschaftlichen Mainstreams immer schwieriger machen – Stichwort Digitalisierung, Abschaffung des Bargelds, Handy-Überwachung und solche Dinge. Bis hin zum eben beklagten Siegeszug der neuen Medien in der Kunst. – Eigentlich wollte ich nicht so pessimistisch enden! Irgendwie wird es schon weitergehen – und wahrscheinlich nicht viel anders als bisher: Nicht immer leicht, aber irgendwie.

Vielen Dank für das Interview!

Das Interview führte Tristan Rosenkranz. Zur Website der Künstlerin bitte hier entlang.

Bildnachweise: Franca Bartholomäi, Lars Petersohn, Edition Outbird
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