Tommy Krappweis „A Fantastic Workaholic“ [Interview Teil 2] | Outscapes #9

[Interview Teil 1 ist in Druckversion im Magazin für alternative (Genuss)Kultur „Outscapes“- Ausgabe #9 erschienen.]

„…  Welche literarischen Empfehlungen würdest Du aussprechen? Und warum sollte man unbedingt „Mara und der Feuerbringer“ gelesen haben?

Das Buch, das mich besonders beeindruckt hat, war die Biographie von Harpo Marx (Marx Brothers) mit dem Titel „Harpo Speaks“, direkt danach „My Wonderful World Of Slapstick“ von Buster Keaton. Ansonsten einfach alles von oben genannten Autoren lesen. „Mara und der Feuerbringer“ sollte man lesen, wenn man Freude an humorvoll erzählter Fantasy hat und sich nicht davon gestört fühlt, nebenbei ein bisschen was über Germanen und Co zu erfahren.

Wie schätzt Du die Chancen und Risiken des rückläufigen Buchmarktes ein? Wie kann man dem grassierenden Smartphone- und Serienwahn entgegen und wieder zu mehr Lesehunger hinwirken?

Ich bin kein Kulturpessimist. Wenn man Smartphone und Co. mitzählt, lesen und schreiben die Leute heutzutage mehr denn je. Es hat sich nur das Werkzeug geändert. Ich bin auch kein Stratege und somit nicht kompetent genug für einen seriösen Ausblick in die Zukunft. Generell geht es mir darum, Geschichten zu erzählen und die Menschen damit gut zu unterhalten. Ob das auf dem Tablet, in einem Buch, auf YouTube oder mit einem Brettspiel geschieht, ist für mich nachrangig. Wichtig ist, ob es was taugt und ob es den Leuten Freude macht. Mit „Mara und der Feuerbringer“ ist mir das gelungen und die Special Edition ist auch ein Dankeschön an die Fangemeinde.

Tommy, wir danken Dir für dieses Gespräch.

Das Interview zeichnete Tristan Rosenkranz auf. Neben Teil 1 des Interviews finden Sie vieles mehr im „Outscapes“-Magazin #9 [Edition Outbird].
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Pablo Mattarocci „Ich sehne mich nach Klarheit“ [Interview Teil 2] | Outscapes #9

[Interview Teil 1 ist in Druckversion im Magazin für alternative (Genuss)Kultur „Outscapes“- Ausgabe #9 erschienen.]

„… Was macht Pablo F. Mattarocci, wenn er sich nicht mit Filmen beschäftigt oder anders gefragt: Hast du weitere künstlerische Interessen? Was wünschst du dir für die bzw. für deine Zukunft?

Ich esse, geh kacken, habe Sex, verzweifele, schiebe Zeit vor mir her und beschäftige mich manchmal zu sehr mit mir selbst, was mir dann wiederum ein Dorn im Auge ist. Nebenbei mag es vorkommen, dass ich lese oder Filme schaue. Gerade bin ich dabei, mein Studium der Soziologie und Filmwissenschaft abzuschließen. In zwei Monaten ist es soweit und dann beginnt die harte Arbeit an meinem Debütfilm, den ihr nächstes Jahr zu Gesicht bekommen werdet. Was ich mir wünsche? Ich werde Filme drehen, in der Hoffnung, die Lügen demaskieren zu können, die wir uns alle selbst zu gerne vorlügen. Das werde ich machen und nichts anderes – im besten Falle, ohne dabei selbst zu einer Lüge zu werden.

Ein sehr schönes Schlusswort. Ich danke dir für das Interview und würde sagen: Prost!“

Das Interview zeichnete M. Kruppe auf. Neben Teil 1 des Interviews finden Sie vieles mehr im „Outscapes“-Magazin #9 [Edition Outbird].
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