Schmuddl „Vom Fraß der Gentrifizierung“ [Interviewauszug] | Outscapes #4

„… Moin Schmuddl… Du tätowierst seit 20 Jahren, gestaltest Schmuck, Leder- und Wohnaccessoires, zeichnest und hast in Deiner Buchbar Lesungen zwischen Whisky und Tom Waits veranstaltet. Wo liegen Deine Wurzeln? Was treibt Dich an? Was gibst Du den Menschen?

[…]

Was treibt mich an? Neugierde?! Die Lust am täglich Erlebten, die Unlust zum Stillstand. Alltägliche Banalitäten die einem so über den Weg laufen. Positives, negatives, nützliches, sinnloses, gute Menschen, schlechte Menschen, Erfahrungen die man macht, dieses „er-LEBEN“ auch wenn es zuweilen wirklich dumm, beschwerlich und belanglos erscheint. Wenn du keine Erwartungshaltung hast, kannst du um so besser Überrascht werden was für mich ein großer Reiz ist. Natürlich im positiven wie im negativen Sinne aber da bin ich pragmatisch und zum Glück auch neugierig genug um sehen zu wollen was hinter dem „Müllkübel“ ist, manchmal wächst da nämlich was ganz wunderbares. Das Leben ist ein langer Kuss…(DAF)

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Was die Menschen von mir bekommen ist Authentizität (auch mit Arschlochtag), Individualismus, Unvoreingenommenheit, eine gute Portion Altruismus, manchmal einen Spiegel und unzähligen herum flitzenden Inspirationspartikeln sei dank, viele schöne Dinge…“

Das Interview führte Tristan Rosenkranz. Das gesamte Gespräch und vieles mehr finden Sie im „Outscapes“-Magazin #4 [Edition Outbird].

Bildnachweis: Thomas Templin